Dating selbstbeschreibung

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  1. (PDF) Online Dating - Kultur, Praxis, Wunschmaschine. () | Martin Schinagl - gijipyrenyqi.tk
  2. Die Welt des Internets, wie ich sie noch kannte
  3. Die fundamentale Formel, um Profilbeschreibungen zu erstellen
  4. Profiltext für die Singlebörse – Beispiele für einen gelungenen Steckbrief
  5. Den perfekten Profiltext für die Singlebörse erstellen – Tipps und Beispiele für Männer

Waren immer freundlich und sehr hilfsbereit ist das die frau es dating selbstbeschreibung nicht. Kreis höxter selbstbeschreibung vorlage dating um kulturen seine aufgabe darin. Empfunden, bis die zeit gekommen ist in den wäldern von münster. Wohlstand zu mehren, den sie sich mit leidenschaft. Ihrem liebsten verlassen und kommen.

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Die bisherige Online Dating Erfahrung war je nach Person in Dauer und Intensität uneinheitlich und reichte von 2 Wochen bis 5 Jahre, geprägt von sporadischer Nutzung bis ausgiebig mit mehreren Treffen pro Woche. Zweitens die Nutzung von Online Dating, genauer die Integration dieser Anwendungen in den Alltag, worunter die Art und Weise der Smartphonenutzung fällt oder auch geographische und zeitliche Kontexte dieser. Der analytische Schreibprozess bedient sich dieser Kategorisierungen, hält sich jedoch nicht an ihrer starren Wiedergabe, sondern soll Theorie und Beobachtung vielmehr in Form einer davon inspirierten Interpretation zusammenbringen Gehen wir nun über in den Analyseteil der Empirie, der sich unterteilt in eine einleitende Definition des Online Dating zur der Herstellung einer ihr spezifischen Situation und in einen analytisch-interpretativen Teil, der die Dimensionen des Habitus und des Affekts in das Zentrum der Aufmerksamkeit stellt.


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Empirie und Analyse 8. Sie bietet sich lediglich an als unernste Möglichkeit, die Räume zwischen den Momenten, mit den Aktivitäten einer Art zielgerichteten Ablenkung oder auch ziellosen Beschäftigung zu füllen und einen unbewussten Drang fast wie automatisiert zu stillen. Also zum Beispiel ist das bei Facebook auch so.

So die 5 Minuten, wo ich mich eigentlich hierhin setzen könnte und die Sonne angucken, hab ich mir das Handy zur Hand genommen und mal kurz getindert. Und hab dann ganz energisch, ganz motiviert irgendwie Es fällt ihr leicht, die Anwendung mit ihren alltäglichen Aktivitäten zu verbinden und selbst als kraftvolle alltägliche Erfahrung wahrzunehmen, wenn es auch zugleich gebunden ist an das Gefühl, 34 Die Namen der Interviewpartnerinnen sind anonymisiert. Die innere Angst vor sozialer Sanktion entwickelt sich hieraus nicht zu sehr.

Der Freundinnenkreis und Partys dienen immer wieder als lebensweltliche Marker für Kontexte einer begegnungsreichen Situation. Sie bilden soziale Cluster, innerhalb derer sich durch die soziale Eingebettetheit der zwischenmenschlichen Begegnung Bedingungen eines vergleichsweise verbindlichen Umgangs knüpfen.

Er rahmt gegebenenfalls eine Situation, die vielleicht auch erst aus einer vermeintlichen Zufälligkeit heraus entsteht. Sie bietet sich sofort als gemeinsame Erfahrung an, auf die intuitiv mit körperlicher Präsenz eingegangen werden kann. Authentische Spontaneität wird virtuell in das Territorium der Bar verortet. Absichtsfreiheit, so der vermittelte Gedanke, bzw. Die Regungen entstehen jedoch nicht aus dem Nichts. In Tinder und OkCupid muss die Situation erst im gezielten kommunikativen Prozess hergestellt werden.

Sie verlangt zudem, damit sie nicht in der Repetitivität anderer Chatverläufe zur Nicht-Situation und Nicht-Erfahrung verkommt, eine textuelle Form selbstdarstellerischer und geistreicher Kreativität eben nicht im Umgang, sondern in der Kreation einer Situation. Dabei geht es in erster Linie nicht um die wahrheitsgetreue Beschreibung eigener Gefühlslagen und Übersetzung in Textform. Was es zu kultivieren gilt, ist die Spontaneisierung kreativer Leistung.

Dass es jedoch nicht selten, an der nötigen Kreativität fehlt, verdeutlicht Janas Ausführung: Wenn das dann die ganze Zeit nacheinander kommt, dann ist es schon ein bisschen so 'okay, alles klar, wow, warum hab ich das vorher nicht benutzt'? Und dann ist es häufig so gewesen, 'hey wie gehts? Und dir? Was der coole Spruch in der Bar ist, der auf den Moment einer Situation zurückgreifen kann, ist es der erste Satz im Chat, dessen Kontext Profiltext, Bild und vermeintlich gemeinsame Interessen sind, der anlasslos den Moment eröffnet.

Selbst saisonale Schwankungen mit einem erhöhten Nachrichtenaufkommen um Weihnachten herum und ruhigeren Phasen im Sommer seien erfahren worden. Die Enttäuschung dieser Erwartung zähmt die Wallungen der Libido auf die ruhigen Bewegungen einer wartenden Patientin. Bei Nachfragen auf bisherige Erfahrungen stellte sich heraus, dass die öffentlichen Orte Bar, Kneipe, teils auch Klub bei meinen Informantinnen jedoch keineswegs nur mit anderen Erfahrungen des Kennenlernens einhergehen. Go out alone in a bar? Im Gedankenspiel, in dem die Möglichkeiten abgewogen werden, zieht die Bar den Kürzeren.

Autors] genauso hoch wie im echten Leben, [aber] man trifft nur de facto mehr Menschen in einer kürzeren Zeit. In dieser Zuschreibung zur Befähigung der erleichterten Kontaktaufnahme erlangen die Maschinen das Attribut der Effizienz. Die Kategorie Zeit erfährt hierüber eine zentrale Aufwertung, verpackt im ökonomischen Vokabular wird sie an Effizienzkriterien gekoppelt.

Online Dating als Praxis, in die Zeit investiert wird, ist in allen Interviews durchgängig ein handlungsleitendes Motiv in der Organisierung von Kontaktanbahnungen. Es wird als etwas empfunden, das mit viel Zeitaufwand verbunden ist und Anstrengungen mit sich bringt, kreativ zu sein, für dass sich Zeit genommen werden muss. Praktiken und Handlungen, der Bewertung und der Auswahl werden nötig, die Zeit sparen, sodass das Risiko der Zeitverschwendung minimiert oder vermieden wird. Intensität versteht sich als die innere Zustimmung eines Prozesses entlang ihrer eigenen Bedingungen vgl.

Mit Zeit haushalten zu können wird quasi eine Kompetenz, deren Effizienz mit einer Reihe von Techniken gesteigert werden kann. Dazu zählt die Kompetenz zur Introspektive — also darüber zu reflektieren, wer man ist und was bzw. Folgende Beispiele sollen für dieses Argument herangezogen werden: Hm, ja, dieses Bild und jenes Bild und dann kann man unten auch noch sehen, ob man bei Facebook noch Gemeinsamkeiten hat oder irgendwie so.

Manchmal schreiben die Leute ja einen kurzen Text über sich. Autors] da eiskalt, eiskalt bearbeitet. Dies liegt schon allein in der schieren Masse der potenziellen Kontakte begründet. Tinder und OkCupid versetzen das Individuum in die nicht greifbare Imagination eines unüberschaubaren Marktes. Die Bewertung von Profil und Foto bietet sich hier als die strukturgegebene Praktik an, anhand derer sich kontrollierte Situationen herstellen lassen.

Das Foto als erster und vielleicht auch ausschlaggebender Punkt muss daher repräsentativ für den Charakter stehen, auf das sich die antizipierte Sympathie der Auswählenden projiziert. Und das auch, wenn wissentlich die Aussagekraft der Matchingpunkte oder bei Tinder der Match , gemeinsamer Interessen, Freundinnen und des Fotos über tatsächliche und vermeintliche Sympathien begrenzt bleibt.

Dennoch erlauben das Matchingsystem und die textlichen Angaben einen konkreten informativen Wissensvorsprung gegenüber konventionellen Begegnungen und die Möglichkeit zu filtern. Die Datingmaschine befriedigt die Bedürfnisse, die sie kreiert.

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In diesem Sinne funktioniert die Anwendung, als dass sie ein Territorium der Erfahrungsmöglichkeiten absteckt, das sicherlich nicht unerschöpflich ist. Die Maschine greift dabei auf das Innere des Individuums über. Es überlässt ihm die Möglichkeiten innerhalb gewisser Eigenlogiken zu agieren, sich auszudrücken, Erwartungen zu säen und libidinöse Ströme in Gang zu setzen.

Prägend ist auch das immanente Un- Bewusstsein für die Unmenge an Kontaktmöglichkeiten für die potentielle Freundschaft oder Liebe, aus derer heraus nur noch ausgewählt werden muss. Christopher f. Die textuelle Kommunikation bleibt nicht unbeeindruckt vom Empfinden der Daterinnen. Nicht als entkoppelt von der Verfasstheit der Subjekte ist die virtuelle Begegnung begreifen, sondern als verschoben.

Wie sehr der suchende Blick und Mechanismen der Bewertung habituell durchdrungen sind, d. Ob dies nicht viel eher Rückschlüsse auf den Habitus des Betrachters zulässt? Nicht rein zufällig, geschieht die entlang der Achsen Ästhetik und kulturelles Wissen. Die Grenzen des guten Geschmacks in der Selbstinszenierung der anderen lassen sich schwer in Worten markieren und werden erst spürbar, wenn sie überschritten werden: Es ist so eine Welt für sich. Es gibt eine Albernheit, die wieder cool ist und es gibt eine Coolness, die wieder albern ist.

Es gibt manche Bilder, aus denen herausschreit, was mit denen ausgesagt werden soll. Der geübte Blick wandert, schreitet, rast und durchschaut gekonnter als zu Beginn das Spiel der Darstellung, weil aus der Fülle der Bilder ein begrenztes Repertoire an Motiven Muster erkennbar wird. Dies erleichtert die Katalogisierung in bestimmte Typen, die sich mit Bewertungen und Wertungen über sie vermischen. Das ist immer total beliebt, das sind immer irgendwelche Urlaubsfotos, also jetzt grad bei Männern.

Dann ganz gerne so oben ohne Shots. Dann absolut übelst sind Fotos im Holocaust-Mahnmal. Aber die haben beide Geschlechter […]. Also bei mir ist das echt das absolute K. Wie zum Beispiel, das Oktoberfest. Ist dir schonmal aufgefallen, wie viele Bilder da vom Oktoberfest sind? Nicht nur Oktoberfest. Unglaublich viel Oktoberfest. Ich vermute, dass das Oktoberfest ne gute Möglichkeit ist, Ausschnitt zu zeigen und trotzdem ist es gleichzeitig, sozial verträglich und nicht verpönt.

Der Blick lässt bewusst werden, was Bildinhalte bedeuten könnten, was sie über die Leute, ihre Wertvorstellungen und Prioritäten aussagen. Immer wieder deckten sich in den Aussagen die Bezugspunkte für schlechten Geschmack wie bspw. Der Anzug sei der Hinweis auf Arbeitsfixiertheit, das Torsobild und der Körper im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit vermittelte eine Dezentriertheit vom Intellekt, kein einziges Lächeln auf verschiedenen Bildern zeuge von einer übertriebenen Ernsthaftigkeit der Person.

Aber nicht nur das. Während es klare Vorstellungen über Negativkriterien gibt, resultiert deren Abwesenheit nicht automatisch in der Vergabe von Sympathie, die durch ihren unbestimmten Charakter im Unsagbaren verbleibt. Tinder und OkCupid bieten die Möglichkeit, kontrollierte Situationen in einer nicht greifbaren Imagination des von ihnen kreierten unendlichen Pools an Kontaktmöglichkeiten herzustellen. Sie bieten auch die Techniken, mit den Mitteln der Präsentation und Auswahl verschiedene Menschen anzusprechen. Das Profilbild unterliegt den Blicken eines nicht greifbaren Publikums, einer Audienz, die zum Abgleich zwingt mit den Bildern anderer und den verinnerlichten Vorgaben gesellschaftlicher Schönheits- und Lebensideale.

Ähnliches gilt genauso für den Profiltext. Der Rahmen für die Selbstpräsentation ist sehr eingeschränkt und sie muss, um verstanden zu werden, an die Formen normierter Individualität und Einzigartigkeit angepasst werden. Der Blick konditioniert und den Blick eignen wir uns an, ohne dass sich einer klaren Regel dafür bewusst gemacht werden muss, was geht und was nicht.

Einige meiner Informantinnen sind mit einer Reihe anderer Dating Plattformen vertraut, die sich in Interface und Nutzungsmöglichkeiten nicht so sehr von Tinder und OkCupid zu unterscheiden scheinen. Dennoch fällt im Vergleich die Bewertung dieser einhellig negativ aus: Lovoo, Blender36, Finya — und das war das Hauptmanko dieser Plattformen — bieten nicht die Möglichkeiten an, als attraktiv empfundene Kontakte zu finden, worauf auf andere Nutzerinnengruppen geschlossen wird, die für meinen Informantinnen von wenig Interesse war.

Also ich habe da keinen da, also ich hab da bestimmt auch Leute durchgeklickt oder so einmal und niemand, der da für mich irgendwas hatte. Ich hab das eine Stunde lang und war dann sehr erstaunt. Das macht ja überhaupt gar keinen Sinn. Der Geschmack und das Empfinden einer Ästhetik werden dabei, um mit Bourdieu zu sprechen, zur Schranke zwischen sozialen Milieus. Eine Gruppierung, in der sich nicht der Anspruch eigener Standards bestätigt, lohnt nicht dem erhöhten Aufwand der Kontaktsuche, zumal wenn sich andere Plattformen anbieten, die einem dort das versprechen, was sie zu suchen glauben.

Der Online Dating Markt ist nicht nur funktional gegliedert, sondern auch sozial zersplittert. Hier ist nicht der Mainstream. Vielleicht liegt es daran, dass das Interface bei OkCupid auf Englisch ist, was einen souveränen Umgang mit dieser Sprache beim Lesen und Schreiben und damit einen gewissen Bildungshintergrund erfordert. Meine Bahn! Die Bahn, die sich nach ertönten Tut-Geräuschen in Bewegung setzt, ist voll.

Ich finde keinen Sitzplatz und lege abseits jeder emotionalen Regung meine Tasche ab. Ich schaue mich unauffällig um, darauf bedacht, dass sich meine Blicke nicht mit denen anderer kreuzen, während ich sie beobachten will. Die komprimierte Luft aus Atem und Sommerluft ist warm und stickig.

Ein Zustand, den es noch mindestens eine viertel Stunde auszuhalten gilt. Ein Zustand, der überbrückt werden will. Aber nicht dadurch, dass ich anfange Gespräche zu führen, Menschen kennenzulernen, sondern indem ich mich soweit aus der Situation ziehe, wie ich es mir erhoffe, im Gegenzug von anderen nicht angesprochen zu werden. Wir sind immerhin alle im selben Zug! Ich glaube lässig meinen Rücken an die S-Bahn Tür zu lehnen.

Aus einer halben Routine und Pragmatismus heraus Was gibt es für mich schon zu beobachten auf einer Strecke, die ich schon hunderte Mal gefahren bin? Ich drücke auf den schwarzen Knopf, streiche zum Entsperren den Balken nach rechts, tippe meinen Code ein und lande im Hauptmenü. Ich bin im Hauptmenü! Die Anwendung hat Probleme beim Laden.

Denn das erste was sich mir eröffnet, nachdem radarähnliche Wellen von meinem kleinen Kopf in der Mitte aus auf der Suche nach Menschen in meiner Nähe ausgeschwärmt sind, ist die simple Mitteilung: Die Bahn befindet sich gerade in einem Tunnel und die Erdschicht zwischen mir und den Satelliten, so erkläre ich es mir, stört die Verbindung. Ich überarbeite meinen Profiltext, der mir Zeichen lässt, etwas zu schreiben.

Kreativ und witzig, denke ich mir. Dieser Text erscheint dann direkt unter meinem Profilbild, das ich deswegen ausgewählt habe, weil es das meistgelikte Facebook Bild von mir ist. Ich schiebe den ersten Reglerknopf von seiner bisher eher mittigen Position weit nach rechts. Mit meinem Daumen berühre ich die kleine orangefarbene Flamme, das Markenzeichen von Tinder engl. Ihre fingerlackierten und beschmückten Hände legen sich auf die Wangen um die zum Kussmund geformten Lippen herum.

Mir fällt es schwer ihre Mimik zu deuten. Wir besitzen keine gemeinsamen Freundinnen und haben auch keine gemeinsamen Interessen, sagt Tinder. Da es bei der Installation der App nötig war, sich über einen eigenen Facebook-Account zu verbinden, werden bei allen Vorschlägen die Profildaten miteinander verglichen und entsprechende Überschneidungen von Facebook-Kontakten und Angaben über Interessen visualisiert. Wohl einmal um die Identität der Nutzerinnen zu gewährleisten und ein anderes um sich den autorisierten Zugriff auf die persönlichen Facebook-Daten zu sichern.

Mich interessiert Lucy nicht und klicke einfach auf das x. Timm, 23, liegt nun vor mir an oberster Stelle eines angedeuteten Stapels, aus dem nicht ersichtlich ist, wie viele weitere Kärtchen noch folgen würden. Eine Collage aus vier Timms fast immer mit Käppi und immer mit Horn- oder Sonnenbrille lachen mich an.

Ein typisches Facebook-Bild. Aber ich bin verdutzt. Wir haben keine gemeinsamen Freunde, aber dafür 31 gemeinsame Interessen, ein hoher Wert. Ich klicke auf das Bild und lande auf seinem Profil, in dem sich mir weitere, wenn auch nur wenige Informationen über ihn und zwischen uns offenbaren. Ich scrolle durch seine weiteren Bilder: Kussmund, Hornbrille, zugeschnittenes Foto. Er ist 8 Kilometer entfernt und war vor nicht mehr als 2 Minuten aktiv, verrät mir Tinder. Timm verrät von sich aus, was er ist: So steht es im Profiltext.

Nicht schlecht, denke ich mir, und klicke auf das x. Ich wechsle meinen Modus, ich blicke auf die oberste Karte des Stapels und entscheide im Sekundentakt, ob mir eine Person sympathisch ist oder nicht. Statt das rote X oder das grüne Herz zu klicken, schiebe ich die Bilder einfach zur Seite weg. Christopher, 31, schiebe ich nach links raus, auch er bekommt den roten Stempelabdruck. Laura, 26, beim Tandem- Parachute zu sehen, nach links. Jurrijn, 27, rechts, grüner Gefällt Mir-Stempel.

Jetzt eröffnet sich die Möglichkeit, mit ihm in Kontakt zu treten. Laura, 23, rechts, kein Match. Daniel, 24, links. Luiza, 25, links. Ich setze meinen Rucksack auf, da ich die nächste Station aussteige. Mein Blick fällt wieder auf die Oberfläche. Links, rechts, links, links, rechts, rechts. Off the grid.

Die Welt des Internets, wie ich sie noch kannte

Die Anwendung bringt eine eigene lyrische Sparte hervor. Die Menschen auf den Bildern wirken sehr ästhetisch und decken sich mit meinem Empfinden für Schönheit. Dabei wird sich ganz klar an der Ikonographie und Inszenierung des guten Lebens aus der Werbeindustrie orientiert. Ich steige aus der Bahn, stopfe das Gerät in meine Hosentasche. Mein Blick gleitet nach oben und ich freue mich, für mich allein zu sein.

Emotionale Befindlichkeiten spiegeln die Haltung zum anderen und verorten das Selbst im sozialen Raum und bewirken, wie hier im Beispiel sehr deutlich wird, die Erfahrung von Intensitäten. Hier führt die Reibung an den Sprüchen zur negativen Aufgewühltheit. Intensität verstanden als die innere Zustimmung eines Prozesses entlang ihrer eigenen Bedingungen Aus einer katalogisierten Ansammlung von Profilen wählt das Subjekt.

Dabei gleicht es einem libidinösen Wandeln in der Virtualität und stetigen Konfrontation mit vielen qualitativ unterschiedlichen Intensitäten, einer ziellosen Suche offen für Befriedigung, in ihrem Unernst einem Spiel, einem inszenierten Umgang mit dem Fremden — es lässt sich nicht eindeutig den bekannten konzeptionellen Figuren zuordnen. Die Online Daterin scheint sie alle in ihren Eigenschaften zu vereinen: Sie flaniert durch die Profile oder sprintet hindurch, verweilt nur selten und bricht Begegnungen ab, wann es ihr beliebt.

In der Flanerie, die nur aus der Entwicklung der Passagen und Warenhäuser und ihres panoramatischen Blickfelds auf die Warenpalette der kapitalistischen Produktion entstehen konnte, wirkt die Ware auratisch auf den Menschen. Nur ist im Online Dating, wo die Beobachterin zugleich zur Beobachteten wird, dieses Verhältnis aufgebrochen.

Die fundamentale Formel, um Profilbeschreibungen zu erstellen

Es ist nicht nur der Blick auf das Schaufenster allein. Es bedarf der geschickten Selbstpräsentation, um ausgewählt zu werden. Es entsteht ein wechselhaftes Spiel zwischen Sehen und Gesehen werden, Auffinden und Verstecken, eines gegenseitigen Inwertsetzens und Inwertgesetzt werdens. Die Beantwortung ausgewählter Fragen ist nützlich, um sich die passenden Profile anzeigen zu lassen.

Letztlich sind es jene mit der höchsten Punktzahl, die ganz oben in der Liste empfohlener Kontaktmöglichkeiten stehen und die sich als erstes anbieten s. Der Algorithmus übersetzt den Wunsch zusammenzubringen, was gesucht wird und was Affektivierung verspricht, in einen computerisierten Leitkatalog. Er steckt das Feld der sichtbaren Wunschkanditatinnen ab und leitet so die Libidoströme in den kalkulierten Bahnen von Machtingpunkten und Parametern. Der Kalkulation für die kontrollierte Begegnung der Online Daterinnen eine präzise Rolle zuzuweisen, ist schwierig. Er [ihr Online Date, Anm.

OkCupid überlässt es den Nutzerinnen, Einfluss auf die Parameter zu nehmen, indem sie entscheiden, auf welche und wie viele Fragen sie eingehen, um sie dann ihrer Relevanz nach zu gewichten. Wichtig ist, die eigenen Begierden optimal nach Effizienzkriterien zu lenken. Dieser hatte im Laufe seiner Partnerinnensuche im Internet OkCupid manipuliert, Daten verschiedenster Profile von Frauen gesammelt, ausgewertet und den als Instrument für erhöhte Sichtbarkeit den Fragekatalog zielgerichtet angeeignet.

Am Anfang machte er dabei folgende Erfahrung bei OkCupid: Jana erzählt, dass der Besuch eines OkCupid-Profils, dadurch dass Leute verfolgen können, wer wen besucht hat, zum Gegenbesuch anregt vgl. Die andere Seite wird also auch in Bewegung versetzt durch das Eingreifen der Akteurinnen. Das hängt wohl auch mit der ambivalenten Aushandlung im Umgang mit den eigenen Daten im Netz zusammen, die der eigenen Sozialisation teilweise widerspricht: Du sprichst mit Fremden im Internet!

Es muss herausgefunden werden, wer die andere ist, wer sich hinter den Profilen, Texten und Bildern versteckt, ohne selbst zu viel zu zeigen. Um den dezidierten Blicken zu entgehen, setzte sich Jana eine Maske auf. Diese erlaubt es, Profile zu besuchen, ohne auf der Besucherinnenliste der anderen zu erscheinen. Die Maske des zweiten Accounts ist eine, die zur bekannteren ersten hinzukommt. Sie ergibt Sinn, als dass sie einen neuen Interpretationsrahmen schafft, innerhalb dessen sich fernab der anderen Maske anders bewegt werden kann. Mit der Störung in der Funktionsweise der Plattform und damit ihrer territorialen Ordnung, werden andere Räume des Bewegens eröffnet.

In Form einer digitalen Mikropolitik werden gewisse Standards für einen Moment überworfen. Dabei lassen sie sich als affektvollen und zugleich habituellen Ausdruck einer Positionierungsstrategie deuten. In unernster spielerischer Form können die Besucherinnen seines Profils Punkte sammeln. Erst bei mindestens Punkten solle sich eine Person bei ihm melden dürfen. Um den vorgegebenen Mustern, die die Plattformen auferlegen, zu entkommen, können provokante Fragen und provokative Antworten eine Taktik sein. Die Provokation, die sich an die Besucherinnen richtet, zielt auf eine Kritik an den Umgangsformen und Präsentationsdruck beim Online Dating.

Die Texte dienen dann nicht der möglichst wahrheitsgetreuen Abbildung der Persönlichkeit, sondern drücken die Ablehnung gegenüber diesem Druck, das tun zu müssen, aus. Ein Sehen ohne gesehen werden. Ein unernstes Spiel, das einem barocken karnevalesken Umgang mit dem Selbst und dem anderen gleicht.

Dieser Modus verlängert sich auch in das Treffen hinein, in die Begegnung ehemals nur visueller Profile und textueller Sprache. Also noch Höflichkeit inszenieren? Die eigentümliche Unverbindlichkeit der Online Dating Kommunikation besteht in der greifbaren Begegnung fort. Spielabbruch durch Regelbruch. Langeweile zu vermeiden als Bedingung für ein gelungenes Date wird von der Erwartung zur Anforderung an sich selbst.

Also wenn du nicht, das hatte ich auch mal eine Zeit lang, weil ich echt frustriert war […]. Das geht halt auch nicht. Die Gefühlslagen, die sich einstellen, sind geprägt von einer gewissen Angestrengtheit und Frustration. Dieser vorzubeugen, wissen die Informantinnen sich eine innere Haltung der erwartungslosen Gelassenheit anzueignen oder antizipieren die Enttäuschung, die das Realisieren virtueller Kommunikation mit sich bringen kann.

Ist sicherlich auch so ne Haltungsgeschichte. Die Online Daterinnen sind geübt darin, mit dieser umzugehen und Fotoschock und Stimmenschock vorauszuahnen vgl. Illouz ; Dombrowski Der Ablauf des Dates, des Treffens, ist ebenso geprägt von einer gewissen Gleichförmigkeit, wie der der Profile und Chatverläufe. Wenn ich dann komme: Das Ding auf den Tisch stellen und dann Play drücken. Das ist echt so, so ein Programm, was man abspielt. Das stimmt schon. Mittelprächtigen Dates, das ist so, wenn es irgendwie besser passt, dann läuft es wahrscheinlich im Groben, immer noch nach dem selben Programm ab, aber du merkst es nicht, weil es irgendwie spannender, einfallsreicher ist.

Das Date, das ja das immer wieder gleiche Ziel der Onlinesuche ist, produziert wiederholende Muster. Die Daterinnen verinnerlichen eine Haltung zum Gegenüber, die sich als erwartungslos, unaufgeregt und distanziert beschreiben lässt. Eine Haltung, die sich in der zum eigenen Ich reproduziert. Die Erzählung über das eigene Leben und die Betonung bestimmter Aspekte des Ichs werden zur routinierten, spektakelhaften Aufzählung, derer sich schon sattgehört wurde.

Diesen dennoch zu durchlaufen, liegt neben dem Ablenkungsmoment, der sich hier bietet, die Hoffnung auf schöne Begegnungen. Jede meiner Informantinnen hat viele gute Bekanntschaften gemacht, neue Freundschaften geknüpft, One Night Stands gehabt oder sich verliebt. Genau das, was die Dating Plattformen versprechen. Dass Menschen soziale Wesen sind, das ändert sich hierüber nicht, aber doch die Art und Weise, wie sie sich begegnen und sich ihr Begehren einen Weg bahnt.

Aus der vollen Angebotsbreite der digitalen sexuellen Ökonomie heraus können für die Kontaktanbahnung spezialisierte Dienste ausgewählt werden. Einmal angeeignet und in den Alltag aufgenommen, wird innerhalb des Territoriums der Wunschmaschinen die Produktion ganz bestimmter Affekte forciert. Im Vergleich zu konventionellen Kennenlernprozessen erscheinen einige Praktiken dem Online Dating spezifisch zu sein. Sozusagen einer Eigenlogik folgend legt die Struktur der Technologie bestimmte Muster der textuellen und bildlichen Selbstpräsentation, Bewertung, Chats und Treffen nahe, die geprägt sind von einer gewissen Repetitivität, Vergleichbarkeit, Rationalisierbarkeit und tendenzieller Entgrenzung zeitlicher und örtlicher Erreichbarkeit.

Die soziale Begehrensmaschine dient als legitimes und normalisiertes Mittel zur selbstbestimmten Kontaktaufnahme für eine zunehmend jüngere Nutzerinnengruppe. Die Interviewpartnerinnen machten vielfältige Erfahrungen, die so durchwachsen sind, wie konventionelle Begegnungen und dem, was aus ihnen hervorgeht.

Es wird ein Potenzial erkannt, die Möglichkeiten zu regulieren, über den eigenen Bekanntenkreis hinaus neue Leute kennenzulernen und dabei die Menschen zu vermeiden, denen man aus Gründen der persönlichen Einstellungen oder distinkten Ästhetikempfindens nicht begegnen will. Durch den hohen Grad an kommunikativer Aushandlung, Unverbindlichkeit und Spontaneität im Zustandekommen eines tatsächlichen Treffens, lässt sich Online Dating flexibel in die Abläufe des Alltags der Nutzerinnen und Angebote der Erlebnisökonomien integrieren.

Die ökonomisch-historischen Kontexte dürfen dabei nicht ausgeklammert werden, sollte hier doch der Versuch unternommen werden, die Gewordenheit kultureller Kontaktanbahnungspraktiken zu betonen, sowie auf die Verquickung kapitalistischer Produktionsverhältnisse mit Emotionen und Affekten zu verwiesen. Unter den Bedingungen einer digitalisierten Gesellschaft erlangt Online Dating als eine neuartige akzeptierte soziale Praxis Sinnhaftigkeit. Das Online Date ist dabei in diesem von gesellschaftlichen Machtkonstellationen geprägten Kontext die neue Institution, über derer sich die Individuen vergesellschaften.

Dies läuft parallel mit den Veränderungen der kapitalistischen Arbeitsverhältnisse, wo die ökonomische Landnahme von Emotionen und die Affektivierung als Dienstleistung durch die entstehenden digitalen postfordistischen und postmodernen Arbeits- und Freizeitwelten vorangetrieben werden. Sie greifen auf das Triebleben der Menschen in solcher Weise ein, als dass sie die medialisierten Formen des Aufeinandertreffens oder der Vermeidung lenkt und diese unter dem Einfluss computerisierter Algorithmen reguliert.

Sie wirken vermittelnd auf den Körper und die zwischenmenschlichen Praktiken. Die Maschine ist das Bindeglied zwischen Markt und Eigeninteresse: Es geriert und beeinflusst ein Bedürfnis ihrer Nutzerinnen, das zu stillen es sich anschickt. Produktion-Konsumtion-Strukturen im Postfordismus reflektiert. Dabei lösen sich die Grenzen zwischen Display und Betrachterin auf und sie selbst wird Teil der eigentümlichen Situation der Dating Anwendungen und der Verlängerung kulturindustrieller Produktion.

Gefühle und Neigungen unterliegen bestimmten Konditionierungen und die Zirkulation von Begierden den Strukturen der Gesellschaft. Sie sind aber gerade umso durchdringender, als dass sie weniger wahrnehmbar zu sein scheinen. Mit dem Einloggen in die Dating App eröffnet sich theoretisch der emotionale und sexuelle Zugriff zu Jeder und Mehreren.

Nach der liberalen Utopie geben lediglich nur noch physische und psychische Anziehung den Ausschlag — und nicht Familie, Klasse, Kirche, Nation. Inwieweit sich die Gesellschaft und ihre Klassenverhältnisse reproduzieren, kann und soll hier nicht dargelegt werden. Jedoch soll mit Rückgriff auf das Konzept des Habitus zur Untersuchung des empirischen Materials diskutiert werden, inwieweit die Aneignung der Technologie und die Bewertungsparameter beim Dating zur Verfestigung sozialer Schichtung führen können.

Online Dating als Werkzeug der Subjektformation verändert Blicke und Bewegungen, die so zum sichtbaren Zeichen neuer Kontaktanbahnungsversuche werden. Sie ist der Ermächtigung von technogenen Darstellungsformen im Stande. Diese verleihen entgrenzter Lebens- und Arbeitsverhältnisse auch im Zwischenmenschlichen einen neuen Ausdruck und ermöglicht vor allem Verbindungen unter ihresgleichen. Gesammelte Schriften. Rolf Tiedemann. Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag. Adorno, Theodor W. Dialektik der Aufklärung.

Theodor W. Gesammelte Schriften, Bd. Ahmed, Sara Happy Objects. Melissa Gregg und Gregory J. Seigworth Hg. The Affect Theory Reader. Duke University Press, S. Alton-Scheidl, Roland; Barth, Thomas Wem gehören die Beziehungen im Netz? Über Individualisierung, Ökonomie und Herrschaft im Web 2. Mairitsch Hg. Liebesorganisation und Verabredungskulturen.

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Behrens, Roger Über Pop, Kritik und Popkritik. Benjamin, Walter Das Paris des Second Empire bei Baudelaire. Walter Benjamin: Rolf Tiedemann und Hermann Scheppenhäuser.


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Suhrkamp Verlag, S. Berlant, Lauren Cruel Optimism. Boltanski, Luc Individualismus ohne Freiheit. Ein pragamtischer Zugang zur Herrschaft. Neue Zeitschrift für Sozialforschung 2 , S. Bourdieu, Pierre Die feinen Unterschiede. Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft. What is beautiful is good, even online. Correlations between photo attractiveness and text attractiveness in men's online dating profiles. Computers in Human Behavior 28 , S. Burkhart, Günter Auf dem Weg zu einer Soziologie der Liebe. Kornelia Hahn und Günter Burkhart Hg.

Profiltext für die Singlebörse – Beispiele für einen gelungenen Steckbrief

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Selbstbeschreibung

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Foucault; Michel The History of Sexuality. Volume I: An Introduction. Allen Lane. Der Wille zum Wissen. Sexualität und Wahrheit I. Fuhse, Jan; Stegbauer, Christian Hg. Kultur und mediale Kommunikation in sozialen Netzwerken. VS Verlage für Sozialwissenschaften. Gershon, Ilana Breakup 2. Disconnecting over New Media. Cornell University Press. Un-Friend My Heart: Facebook, Promiscuity, and Heartbreak in a Neoliberal Age.

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Paare und Ungleichheit en. Eine Verhältnisbestimmung. Verlag Barabara Budrich, S. Hochschild, Arlie American Journal of Sociology 3 , S.

AIDA als grundlegende Idee

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Paradoxien der Individualisierung. Axel Honneth Hg. Campus Verlag, S. Strukturwandel der Anerkennung. Paradoxien sozialer Integration in der Gegenwart. Houellebecq, Michel Ausweitung der Kampfzone. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt Taschenbuch Verlag. Illouz, Eva Vermarktung der Leidenschaft: Bedeutungswandel der Liebe im Kapitalismus. Neue Zeitschrift für Sozialforschung 1 , S. Gefühle in Zeiten des Kapitalismus. Warum Liebe weh tut. Eine soziologische Erklärung. Kellner, Wolfgang Liebes- und Arbeitssuche als netzbasierter Kompetenzdiskurs.

Kohl, Karl-Heinz Gelenkte Gefühle. Vorschriftsheirat, romantische Liebe und Determinanten der Partnerwahl. Heinrich Meier und Gerhard Neumann Hg. Über die Liebe. Ein Symposion. Unter Mitarbeit von Heinrich Meier, S.

Den perfekten Profiltext für die Singlebörse erstellen – Tipps und Beispiele für Männer

Koppetsch, Cornelia Ambivalenzen moderner Paarbeziehungen. Kurz, Robert Kulturindustrie im Zur Aktualität des Konzepts von Adorno und Horkheimer. Krise und Kritik der Warengesellschaft 9 , S. Leys, Ruth The Turn to Affect: A Critique. Critical Inquiry The University of Chicago Press. Löw, Martina; Stoetzer, Sergej Begegnungen als Vergegnungen.

Die Urbanisierung des elektronischen Netzes. Luhmann, Niklas Liebe als Passion. Zur Codierung von Intimität. Libidinöse Ökonomie. Maiso, Jordi Vergebliche Wiederholung? Kulturindustrie, gestern und heute. Freie Universität Berlin. Berlin, Massumi, Brian Environment and Plannung D. Society and Space. Navigating Movements. The Thinking-Feeling of What Happens. A Semblance of a Conversation. A Journal for Research-Creation. Matys, Thomas Macht, Kontrolle und Entscheidungen in Organisationen.

Meier, Heinrich; Neumann, Gerhard Hg. Unter Mitarbeit von Heinrich Meier. Der Online-Dating-Markt Müller-Funk, Wolfgang Nah und Fern. Zur kulturellen Logik digitaler 'Begegnungen'. Opitz, Sven Gouvernementalität im Postfordismus. Petermann, Th Hg. Die Grosstadt. Vorträge und Aufsätze zur Städteausstellung. Pfeffer, Sybille Ries, Marc Begegnung und Internet. Rudder, Christian